· 

Fünf Dinge, die Dich vom Sport abhalten

Kennst Du das? Du stehst morgens super motiviert auf und freust Dich darauf nach der Arbeit zum Sport zu gehen. Abends packst Du dann Deine Tasche und willst losgehen. Plötzlich stolperst Du in Dein gemütliches ‚Zuhause-Chill-Outfit‘, fällst auf die Fernbedienung, der Fernseher geht an und nebenbei bestellst Du aus Versehen eine Pizza mit Doppelt-Käse. Durch die Anziehungskraft Deines Sofas ist es Dir nicht mehr möglich aufzustehen und Du verbringst den Abend mal wieder vor dem Fernseher.

 

Nun ja, vielleicht läuft es nicht ganz genau so ab, aber am Ende von einem motivierenden Vorsatz bleibt oft nicht viel anderes übrig als ein schlechtes Gewissen. 'Es ist zu kalt', 'gerade ist es so gemütlich' oder 'ich bin müde' sind bestimmt Ausreden, die auch Du schon einmal benutzt hast. Was Du gegen die häufigsten Ausreden tun kannst um Dich doch sportlich zu betätigen, habe ich zusammengefasst.

 

Die fünf häufigsten Ausreden und wie Du doch noch zum Sport kommst

1. Zeit

Der absolute Klassiker unter den Ausreden ist wohl: „Ich habe dafür keine Zeit!“ Jeder von uns ‚hat‘ Zeit. Der Unterschied liegt darin, ob Du Dir die Zeit nimmst oder eben nicht. Jedem von uns stehen 24 Stunden am Tag zur freien Verfügung. Nur Du alleine entscheidest, wie Du Dir diese Zeit einteilst. Schaust Du zwei Stunden Fern und hängst zusätzlich noch 2 Stunden in Social Media rum, hast Du schon einmal 17 Prozent Deiner Zeit am Tag vertrödelt. Dann bleibt Dir immer weniger Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Um Dir diese Zeit zu nehmen, solltest Du mit Dir selbst eine fixe Zeit am Tag vereinbaren um Sport zu treiben. Nicht nur ‚abends‘, sondern ‚Heute um 17.30 Uhr schnüre ich mir meine Laufschuhe und laufe eine halbe Stunde‘. Auch kann eine Verabredung mit Freunden helfen. Frag in Deinem Umfeld, ob jemand mit Dir ins Fitnessstudio oder Laufen gehen möchte und verabrede Dich mit demjenigen. Dann hast Du eine Verpflichtung, die Du einhalten möchtest.

 

Verschiebe es auch nicht "auf Morgen". Denn am nächsten Tag stehst Du vor der gleichen Herausforderung. Ziehe es dann durch, wann Du es mit Dir selbst vereinbarst hast. Auf Morgen verschieben hat in der Regel immer einen Grund. Suche nach diesem Grund, der Dich davon abhält Sport zu treiben. Vielleicht macht Dir Laufen ja gar keinen Spaß und Du würdest lieber Rudern gehen? Du magst Dein Fitnessstudio nicht, weil es muffig riecht? Ändere dies und Du wirst Sport nicht mehr auf den nächsten Tag verschieben.

 

2. Wetter und Ausrüstung

Eigentlich ist es doch super in der Natur Sport zu treiben. Aber entweder ist zu kalt, zu nass oder doch zu heiß. Du findest immer Gründe warum ‚heute‘ nicht der richtige Tag ist um raus zu gehen und Sport zu treiben. Entweder Du entscheidest Dich für einen Outdoor-Sport oder Du musst nach drinnen umziehen. Überwinde Dich auch Mal bei schlechtem Wetter Laufen zu gehen. Die Wege sind super leer und die Luft ist schön frisch. Auch in den Fitnessstudios ist weniger los, weil viele eben das böse Wetter als Ausrede benutzen um nicht vor die Türe zu müssen.

 

Auch brauchst Du keine teure Ausrüstung für die meisten Sportarten. Oft reichen ein paar Schuhe. Wenn Du einfach zuhause ein wenig Krafttraining machst, brauchst Du anfangs nicht mal Schuhe. Du kannst einfach anfangen. Oder wer sagt, dass Du die besten Laufschuhe, den aktuellsten Fitnesstracker und hippste Sportkleidung brauchst? Fang einfach an und wenn Du Spaß daran findest, kannst Du Dir immer noch Schuhe etc. besorgen.

 

3. Müdigkeit

Nach dem Feierabend nochmal von der Couch aufzustehen fällt manchmal nicht leicht. Oft kommt dann ‚Ich bin zu müde um Sport zu machen‘. Soweit darfst Du es gar nicht kommen lassen. Mach keinen Halt beim Sofa, gehe nicht über Los, sondern gehe direkt zum Sport. Sobald Du einmal sitzt, schaltet Dein Gehirn in den Chill-Modus und dann wird es schwer Dich wieder aufzuraffen. Bringe Deinen Kreislauf in Schwung und Du wirst merken, dass Du gar nicht müde, sondern träge warst. Finde heraus wann Du lieber Sport machst. Morgens? Abends? Nach dem Mittagessen? Probiere aus, zu welcher Uhrzeit es Dir am leichtesten fällt Deine Laufschuhe zu schnüren.

 

4. Glaubensätze

Höre auf Dir irgendwelche Dinge einzureden: ‚Ich bin unsportlich‘, ‚Ich habe schlechte Gene‘ oder ‚Ich habe schwere Knochen‘. Das ist Unsinn. Der Mensch ist dafür geschaffen sich zu bewegen. Früher haben wir Mammuts gejagt und nun drehen wir uns im Bürostuhl. Wenn wir uns nicht bewegen, werden wir auf Dauer krank und bekommen beispielsweise Rückenprobleme. Fang an etwas für Deinen Körper zu machen und begib Dich aus der Opferrolle. (Fast) jeder Mensch kann und sollte Sport machen. Es gibt so viele Sportarten – eine wird sicherlich auch für Dich dabei sein.

 

Und wenn Dein Umfeld Dich mit Sprüchen wie ‚Sport ist Mord‘ belästigt, dann lass diese an Dir abprallen. Ja, natürlich kannst Du Dich während des Sports verletzen, aber weißt Du was noch schlimmer ist als Sport zu treiben? Richtig, keinen Sport zu machen. Denn keinen Sport zu treiben ist definitiv Mord. Um gesund, beschwerdefrei und fit leben zu können musst Du Dich bewegen. Komme ins handeln und fang an.

 

5. Das Dauert zu lange und Fitnessstudio ist zu weit weg

Wenn Dir das Training zu lange dauert, dann steige um auf Trainingsarten, die eben weniger Zeit in Anspruch nehmen. Du kannst im Fitnessstudio auch in 30 Minuten ein sehr effektives Training absolvieren. Statt einer Stunde zu joggen kannst du eine HIIT Einheit einbauen. Dafür brauchst Du nicht einmal die Hälfte der Zeit. Ist Dir der Standort zu weit entfernt, versuche Wege zu kombinieren. Vielleicht läufst Du nach der Arbeit direkt an einem Studio vorbei, dann wechsele doch einfach dorthin. Trainiere bei Dir zuhause oder starte direkt vor Deiner Türe. Dann hast Du gar keine Wege mehr.

 

Finde nicht Ausreden, warum Du Sport umgehen kannst, sondern nach Lösungen, wie du Sport treiben kannst. Komme ins handeln, gewöhne Dich ans Sport machen und der Spaß wird von ganz alleine kommen. Viel Erfolg dabei!

 

Bleib gesund.

 

Dein Aron

Kommentar schreiben

Kommentare: 0