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Magst Du Dich?

Vor zwei Wochen ging es auf meinem Blog um eine Geschichte von einem kleinen Jungen, der die Welt verändern wollte. Er versuchte auf Biegen und Brechen sein Umfeld zu verändern und kam nicht auf die Idee bei sich selbst anzufangen. Genau darum geht es aber. Du musst nicht anfangen die Welt zu retten. Möchtest Du jedoch eine Veränderung in Deinem Leben bewirken, fängt dies erst einmal bei Dir selbst an – und hier insbesondere in Deinem Kopf bzw. Deinem Denken.

 

Ich bin schön

Inspiriert zu diesem Thema zu schreiben wurde ich vor ein paar Wochen bei einem Besuch in einem Cafe in Frankfurt. Statt einen Spiegel über das Waschbecken auf die Toilette zu hängen, hing dort das Schild von oben. Es steht ganz einfach: ‚Ich bin schön‘ darauf. Ich fand dies eine wunderbare Idee. Statt vor dem Spiegel zu stehen und mal wieder zu sich selbst zu sagen wie müde, kaputt oder fertig man aussieht, geht man mit einem guten Gefühl aus der Türe. Gestärkt und glücklich. Denn das letzte was in deiner Denkfabrik angekommen ist, ist der Satz ‚Ich bin schön‘. Solche netten Worte sagen wir leider viel zu selten zu uns selbst.

 

Oftmals gehen wir viel zu fahrlässig mit uns selbst um. Wir sagen Dinge zu uns, die würden wir unserem schlimmsten Feind nicht an den Kopf werfen. Uns tun wir sowas aber an. Warum machen wir das? Lassen wir etwas fallen oder passiert uns ein Missgeschick kommen Sätze wie ‚Du Depp/Idiot/ …‘ Beobachte dies einmal in Deinem Alltag. Schreibe Dir eine Woche lang Dinge auf, die Du Dir selbst an den Kopf wirst. Mache eine Liste mit positiven und negativen Kommentaren. Nach sieben Tagen zählst Du die Punkte in den Spalten.

Sehr wahrscheinlich ist die positive Spalte ziemlich leer und die negativen Dinge überwiegen deutlich.Hast Du Dir schon jemals die Frage gestellt, ob Du Dich selbst magst? Das meine ich so wie ich es schreibe.

 

Hast Du Dich jemals vor den Spiegel gestellt und Dich gefragt, ob Du Dich magst? Magst Du Dich für das, was Du bist, für Deine Werte oder Dein Aussehen? Weißt Du überhaupt, was Deine Werte, Glaubenssätze sind und was Dir im Leben wichtig ist?

 

Falls nicht, solltest Du Dir schleunigst die Zeit nehmen und genau das herausfinden. Das ist der Start für Dein Selbst//bewusst//sein und der Weg zur Selbstliebe.

 

„You can´t fix a body you hate“

Wir kennen doch alle zwei sehr unterschiedliche Typen Mensch in unserem Umfeld. Dem einem fällt alles schwer, hat vor allem Angst, kämpft sich ab und jammert und beklagt sich andauernd über sein schweres Leben. Und dann gibt es die andere Person, die einfach ihren Weg geht. Sie packt Dinge an,erledigt sie und hat sogar noch Spaß dabei. Man könnte meinen, diese Person hat das Glück gepachtet.

 

Übertrage diese beiden Menschentyp doch auf die Themen Ernährung und Sport. Ich sehe im Fitnessstudio immer wieder diese beiden Charaktere. Die einen, die jammern, stöhnen und  todtraurig aussehen. Und die anderen, die einfach Gewichte hochheben, trainieren und besser werden. Sind Dir diese beiden Menschentypen auch schon beim Sport aufgefallen?

 

Fühlst Du Dich dauerhaft unwohl in Deinem Körper, befindet er sich im Dauerstress. Dann wird Cortisol ausgeschüttet und Dein Körper befindet ständig im Kampf mit sich selbst. Dadurch wird es Dir wesentlich schwerer fallen abzunehmen oder fit zu werden.

Somit steigen Deine Chancen auf ein gesundes Leben, wenn Du Dich selbst magst. Es kommt sehr wohl darauf an wie Du selbst mit Dir redest. Falls Du in letzter Zeit eher unachtsam mit Dir selbst umgegangen bist, dann akzeptiere dies – ändern kannst Du es nun nicht mehr.

Sage zu Dir: ‚Ich bin in letzter Zeit nicht achtsam mit mir und meinem Körper umgegangen, nun ändere ich das.‘

 

Fake it until you make it

Falls Du gerade komplett unzufrieden mit Dir und Deiner Figur bist, wird das erst mal sehr schwierig sein, Dich so zu akzeptieren wie Du bist. Dann rede es Dir einfach ein – frei nach dem Motto: Fake it until you make it.

 

Das funktioniert wirklich. Kennst du Menschen, die sich die Welt schön reden? Bei denen funktioniert das doch auch. Wenn Dir jemand erzählt wie toll aktuell sein Leben läuft und Du nur denkst, dass das doch gar nicht wahr ist, der steckt bis zum Hals in der sch.. im Schlamm. Aber derjenige hat Spaß und lebt weiter fröhlich vor sich hin. Er redet sich das ein. Also kannst Du auch damit anfangen, Dich zu akzeptieren – auch wenn es eigentlich nicht so ist. Nach einer Zeit gehört dies zu Deinem Denken und Du wirst daran glauben.

 

Dein Körper tut sehr viel dich – also kümmere Dich um ihn. Warum solltest Du Dich und Deinen Körper nicht mögen? Erinnere Dich doch daran, was Dein Körper Tag für Tag für Dich tut:

  • Er bringt Dich von A nach B.
  • Dein Herz schlägt seit Deiner Geburt
  • Er riecht für dich
  • Er schmeckt für dich
  • Er sieht für dich

Fang an und mache kleine schritte

Lerne in kleinen Schritten Dein Denken zu verändern. Fange an und akzeptiere Dich und Deinen Körper – so wie es jetzt gerade ist. Werfe Glaubenssätze über Bord, die Dich in Deinem Handeln hemmen. Streiche Sätze wie ‚Das schaffe ich niemals' oder ‚Das kann ich einfach nicht‘ oder ‚Ich mag dies und das an mir nicht‘. Tatsächlich ist genau das der erste Schritt zur Veränderung, so komisch sich dies auch anhören mag. Akzeptiere den Status Quo um diesen zu verändern.

 

Bleib gesund,

Dein Aron

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